„Gemeinschaft im Gespräch“ vom 27.05-02.06.2025

Die diesjährige Tagung „Gemeinschaft im Gespräch“ fand vom 27.05.2025 bis zum 02.06.2025 in Järna, Schweden, statt. 

Järna ist ein kleiner Ort in der schwedischen Provinz Södermanland, etwa 50 Kilometer südlich von Stockholm gelegen, der international vor allem als Zentrum der anthroposophischen Bewegung bekannt ist. 


Was auf den ersten Blick wie ein beschauliches Dorf erscheint, beherbergt eine Vielzahl von Einrichtungen und Initiativen, die auf den Ideen Rudolf Steiners basieren und Järna zu einem einzigartigen Ort machen.

Eine kleine Gruppe der IONA Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V. machte sich am 27.05.2025 per Flug ab Düsseldorf nach Stockholm auf den Weg, um zusammen mit neun Nationen aus der ganzen Welt in unterschiedlichsten Arbeitsgruppen zahlreiche Themen zu erarbeiten.

Vertreten waren Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Litauen, Lettland, Korea, die Schweiz und Dänemark. 

Unsere Reisegruppe durfte zwei Gemeinden besuchen, die uns alles über ihr Leben sowie ihre Arbeit vor Ort erzählt haben. 

Neben vielen neuen Informationen, Kontakten und sehr freundlichen Menschen wird der Gruppe vor allem der Tagungsort mit seiner besonderen Ruhe und Verbundenheit zur Natur lange im Gedächtnis bleiben.

Am 16.05.25 startete eine Gruppe der IONA Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V., bestehend aus 13 Personen, zu einer Kurzreise nach Krakau.

Bereits der Flug ab Düsseldorf war das erste Abenteuer, das alle Beteiligten sehr gut überstanden hatten.

Angekommen in Krakau, erlebte die Gruppe eine Stadt mit reicher Geschichte und lebendiger Kultur, voller interessanter Ecken für Entdecker:

Der Rynek Główny, einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas, beeindruckte mit den Tuchhallen und der Marienkirche, deren Trompetensignal stündlich erklingt.

Ein Spaziergang durch die Altstadt führte die Gruppe zum Wawel-Hügel mit der majestätischen Wawel-Kathedrale und dem Königsschloss, von wo aus man einen fantastischen Blick über die Weichsel hat.

Das ehemalige jüdische Viertel Kazimierz bietet mit seinen Synagogen und lebhaften Cafés eine ganz besondere Atmosphäre und erzählt von einer bewegten Geschichte.

Interessant war auch der Besuch des Salzbergwerks Wieliczka und des malerischen Orts Zakopane mit herrlichem Bergblick.

Insgesamt war der Kurztrip eine gelungene Mischung aus kulturellen Entdeckungen, dem Eintauchen in vergangene Zeiten und dem Genuss einer reichen kulinarischen Szene. Von der traditionellen polnischen Küche bis zu modernen Restaurants wurde für jeden Geschmack etwas geboten.

In Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Inklusionsbüro und dem Beirat der Menschen mit Behinderung fand die erneut gut besuchte Veranstaltung am Freitag, den 09.05.2025 in lockerer Atmosphäre auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Barmer Rathaus statt.

Traditionell beteiligen sich auch die IONA Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V. an dem Europäischen Protesttag zur Integration und Gleichstellung, der seit rund 20 Jahren in Wuppertal durchgeführt wird.

Unter dem Motto „Wuppertal barrierefrei“ hatten die Besucher, bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung, die Möglichkeit, sich an rund 35 Ständen über verschiedene Anbieter und deren Angebote zum Thema Integration und Gleichstellung zu informieren. 

Der Aktionstag stellt ein bedeutendes Zeichen für gelebte Inklusion und Teilhabe in unserer Stadt dar. 

Durch den Austausch von Informationen und Erfahrungen aller Beteiligten werden bestehende Barrieren benannt und sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird versucht, Lösungen zur gemeinsamen Überwindung zu finden und ein Miteinander zu fördern, das zur Ermutigung führt, aktiv an der Schaffung einer barrierefreien Gesellschaft mitzuwirken.

Das Interesse war groß und auch der IONA-Stand mit seiner beliebten „Calypso-Bar“ zog viele Besucher an.

Aufgrund des positiven Feedbacks und der regen Teilnahme freuen wir uns bereits darauf, auch beim nächsten Mal wieder dabei zu sein!

Auch die IONA Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderungen e.V. setzen sich immer wieder gerne aktiv für ein attraktives und sauberes Wuppertal ein!

So hat sich eine Gruppe Freiwilliger bei schönstem Frühlingswetter am Samstag, den 22.04.25 um 8.00 Uhr morgens getroffen, um an der großen gemeinschaftlichen Reinemachaktion, dem sogenannten „Wupperputz“, teilzunehmen. 

An der Ausgabestelle „Zoo/Stadion“ wurden alle Helferinnen und Helfer mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet.

Foto: Christoph Petersen

Mit viel Spaß und Eifer befreiten wir einen Teil des Wupperufers von Müll und Unrat und füllten zahlreiche Säcke, die zu ausgewiesenen Sammelstellen gebracht wurden.

Insgesamt haben rund 3.300 Menschen am Wupperputz teilgenommen und über 14 Tonnen Müll gesammelt.

Am Donnerstag, den 27.02.2025 haben wir wieder mit allen Bewohnern der Iona Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderung e.V.  Karneval gefeiert.

In den vereinseigenen Räumen in der Harmoniestraße wurde voller Begeisterung in wunderschönen und ausgefallenen Kostümen getanzt, gesungen und gelacht!

Abgerundet wurde der Abend mit ausgewählten Leckereien, Berlinern und Quarkbällchen.

Am 23.02.2025 findet die Wahl zum Deutschen Bundestag als vorgezogene Neuwahl statt.

Um alle Bewohner der Iona Lebensgemeinschaften mit Behinderungen e.V. zu informieren, wurde zu einer internen Veranstaltung am 06.02.2025  in den vereinseigenen Raum in der Harmoniestraße 10 eingeladen.

Hier wurde erklärt, welche Parteien gewählt werden können und es wurden die jeweiligen Wahlprogramme vorgestellt.

Die Bewohner wurden angeregt, sich weiter zu informieren, welche Partei ihre Meinung am besten vertritt und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Informationsmaterial in leichter Sprache, das zuvor beim Bundesministerium für Bildung bestellt worden war, wurde allen Teilnehmer zur Mitnahme zur Verfügung gestellt, um nochmals alles in Ruhe vertiefen zu können.

„Die größten Ereignisse,
das sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden“

Friedrich Nietzsche

Bewährtes erhalten und Neues wagen!

Gemeinsam mit Ihnen blicken wir auf eine
gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück
und freuen uns auf die zukünftigen Vorhaben im neuen Jahr!

Danke, dass Sie an unserer Seite sind!

Wir wünschen Ihnen ein glückliches Weihnachtsfest,
einen ruhigen Ausklang des Jahres
sowie Gesundheit und Zuversicht!

Erstmals wurde bei den Iona Lebensgemeinschaften für Menschen mit Behinderung e.V. mit interessierten Bewohnern das sogenannte Adventsgärtlein gefeiert.

Das Adventsgärtlein ist eine meditative und stimmungsvolle Feier, die auf die Adventszeit einstimmen will.

Hierbei trägt jeder Teilnehmer einzeln eine Kerze, die in einen Apfel gesteckt wurde, durch eine Spirale aus Tannenzweigen zur Mitte hin, wo die Kerze entzündet wird.

Dieses Ritual steht für den Weg, den wir in der Adventszeit innerlich zurücklegen. 

Wir entzünden unser kleines Licht an dem großen Weihnachts- oder Christuslicht und tragen es dann in die dunkle Welt hinaus. 

Das ist ungemein tröstlich, wenn draußen in der Natur die Dunkelheit am größten ist. 

Durch den Weg ins Innere der Spirale, entzünden wir unser Licht und lassen es in der Dunkelheit strahlen.

Die Iona Lebensgemeinschaften haben am 13.11.24 mit knapp 32.000 Menschen in Düsseldorf für den Erhalt der sozialen Infrastruktur und gegen die geplanten Kürzungen von rund 83 Millionen Euro im sozialen Bereich demonstriert! 

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW hatte zu der Veranstaltung aufgerufen, um auf die dramatischen Folgen dieser Kürzungen in Nordrhein-Westfalen aufmerksam zu machen.

In einer Stellungnahme zur Haushaltsanhörung hatte die Freie Wohlfahrtspflege NRW bereits davor gewarnt, dass diese Einschnitte den sozialen Zusammenhalt gefährden und den Zugang zu essenziellen Dienstleistungen erschweren könnten. Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten und wachsenden sozialen Herausforderungen sei es heute wichtiger denn je, ein starkes und stabiles soziales Netz aufrechtzuerhalten.

Am 02.09. fuhr eine kleine Gruppe der IONA Lebensgemeinschaften zu einem Bildungsurlaub nach London.

Gestartet wurde am Bahnhof in Wuppertal über Köln, Brüssel per Eurostar direkt nach London.

Schon die Anreise war eine besondere Erfahrung, da der Eurostar mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h durch den Eurotunnel fährt. Außerhalb des Tunnels erreicht er eine Geschwindigkeit von über 300 km/h.

In London angekommen wurde das zentral gelegene Hotel bezogen. Perfekt, um mit der U-Bahn (Underground), die mit 156 Jahren die Älteste der Welt ist, die Stadt zu erkunden

Einen grandiosen Überblick und eine erstklassige Aussicht auf die Londoner Stadt-Silhouette bot eine Gondelfahrt mit dem London Eye.

Wahrzeichen wie der Big Ben, The Shard, mit 310 Metern Höhe das größte Gebäude Europas, sowie der Buckingham Palace begeisterten auf den ersten Blick.

Ein Spaziergang durch den Hyde Park, der zu den königlichen Parks in London zählt, war neben einer Rundfahrt mit einem Schiff auf der Themse eine weitere tolle Möglichkeit, die Stadt zu entdecken.

Fehlen durfte natürlich nicht, dass das Nationalgericht „fish and chips“ verkostet wurde! 

Eine besondere Attraktion war der Besuch des weltbekannten Wachsfigurenkabinetts „Madam Tussaud“. Lebensnah sind hier Wachsfiguren berühmter Personen der aktuellen Zeitgeschichte zu finden, wie Schauspieler, Musiker, Sportler, Models und Politiker.

Insgesamt war die Reise ein voller Erfolg! London bot unzählige Möglichkeiten, die Geschichte und Kultur der Stadt, sowie ihre Sehenswürdigkeiten hautnah zu erleben.

Und das Tollste war, die Reise fand nicht bei typischem London-Wetter, sondern überwiegend strahlendem Sonnenschein statt.